Absage Apfelfest 2018

Wir haben das Wetter aufmerksam beobachtet und sind aufgrund des aufziehenden Sturmes zum Entschluss gekommen, das Apfelfest abzusagen! Ein gemütliches Beisammensein ist bei dieser Wetterlage im Freien nicht möglich und es besteht dazu die Gefahr von herabfallenden Ästen. Wir wünschen trotzdem allen einen schönen Sonntag!

Apfelernte 2018

Dieses Jahr beschert der BUND-Streuobstwiese eine reiche Ernte. Wir wollen uns auch dieses Jahr an der Streuobstaktion des BUND beteiligen und einen Teil der Ernte dort abgeben. Dafür benötigen wir noch fleissige Hände, die uns am Freitag, den 28.09.2018 ab 17:00 Uhr an der BUND-Wiese unterstützen. Selbstverständlich kann jeder auch für den eigenen Bedarf Äpfel ernten. Aufgrund der Artenvielfalt auf der Wiese ist für jeden Geschmack der passende Apfel dabei.

Wer helfen kann, meldet sich gerne vorab unter vorstand@bund-maulbronn.de oder direkt bei Peter Wilhelm unter 07043 40174. Auch spontane Helfer sind immer willkommen.

Einladung zum Apfelfest 2018

Auch in diesem Jahr wollen wir wieder unser Apfelfest begehen. Dazu treffen wir uns bei gutem Wetter ab 12:00 Uhr am Sonntag den 23.09.2018 auf der BUND-Wiese. Eingeladen sind alle, die den BUND Ortsverband Maulbronn kennen oder kennen lernen möchten. Man findet uns am einfachsten, wenn man dem Weg vom Hexenturm des Klosters/alter Friedhof hinauf auf den Klosterberg folgt. An der T-Kreuzung am Ende folgt man dem Weg nach links und ist dann bereits an der BUND-Wiese. Wer möchte, bringt sich Grillgut (samt Geschirr) mit, für ein ordentliches Feuer wird gesorgt.

Sechster Naturtagebuchtermin 2018

Nach den Sommerferien starteten wir am Samstag den 15.09.2018 wieder in unser diesjähriges Naturtagebuch-Thema „Unbedingt schützenswert“.

Als Gast hatten wir dieses Mal den Imker Peter Wilhelm in unserer Gruppe. Er zeigte uns an seinen Bienenkästen die Welt der Honigbienen. An einem der Bienenstöcke – „Beute“ genannt – konnten wir die Bienen bei der Arbeit beobachten. Peter Wilhelm zeigte uns auch die unterschiedlich genutzten Waben. In einigen konnte man den frischen Honig sehen, andere waren mit Pollen oder Larven gefüllt. Es herrschte reges Treiben und auch einige Wespen ließen sich die Chance nicht nehmen, so einfach an den Honig zu gelangen. Dass Die Honigbienen und ihre Verwandten, die Wildbienen wichtig für uns Menschen sind, konnten wir rings um uns herum an den vollen Apfelbäumen gut sehen.

Mit einem Ratespiel ließen wir die Erkenntnisse des Naturtagebuch-Jahres wiederaufleben. Da wir dabei viel gelernt hatten, durften sich alle fleißig bei den Bonbons für richtige Antworten belohnen, bevor wir gemeinsam etwas für unseren heimischen Garten tun wollten. Aus ganz einfachen Gegenständen (einem Tontopf, Stöckchen, Bast und Stroh) bauten wir eine Behausung für Ohrwürmer („Ohrenkneifer“), da diese als natürliche Blattlausbekämpfung das versprühen von Gift ersetzen können. Nun haben wir genug Informationen und Material gesammelt, um gemeinsam am 06.10.2018 in der Postscheuer unser Naturtagebuch zu gestalten. Wir freuen uns, wenn uns an diesem Tag auch Eure Eltern beim Malen und Basteln unterstützen können.

Fünfter Naturtagebuchtermin 2018

Hochsommerliches Wetter begleitete die Forscherinnen und Forscher am 14.07.2018 zu ihrem Ausflug auf die BUND-Streuobstwiese. Für diesen Tag hatten wir uns den Streuobstpädagogen Jan Orlowski eingeladen. Zusammen mit ihm machten wir uns Gedanken, welche Tiere es denn auf der Streuobstwiese gibt und auch, welche davon für den Menschen eher nützlich sind und welche eher weniger. Natürlich fielen uns gleich die Bienen und Hummeln ein. Die Ohrenkneifer oder die Marienkäfer als natürliche Läuse-Bekämpfungs-Möglichkeit kamen uns aber nicht sofort in den Sinn. Wir begaben uns auch auf Hasen-Augenhöhe, um das Treiben im hohen Gras aus der Nähe zu beobachten. Jan erklärte uns auch, was denn alles Spuren von Tieren sind, anhand man sie erkennen kann. Da wir einen Wildkatzen-Lockstock auf der Wiese hatten, sind wir schnell auf Fell gekommen. Auch die Pfotenabdrücke waren noch von unserem letzten Treffen in den Köpfen. Wir lernten, dass es jedoch noch viel mehr Spuren gibt. Z. B. Eierschalen, Federn aber auch der Kot der Tiere lässt Rückschlüsse zu. Nachdem wir noch ein paar Spiele gespielt hatten, ging auch dieser Termin wieder viel zu schnell vorüber. Wir danken Jan für diesen spannenden und lustigen Tag.

Vierter Naturtagebuchtermin 2018

Am Samstag den 16.06. beschäftigten wir uns mit einem sehr scheuen Lebewesen. Auch dieses passt hervorragend zu unserem diesjährigen Motto „unbedingt schützenswert“. Die Wildkatze kehrt langsam wieder in unsere Wälder zurück. Wir machten uns Gedanken, wie wohl ein guter Lebensraum für die Wildkatze aussehen könnte. Wir mussten jedoch auch feststellen, dass Wildkatzen einen seltsamen Geschmack bei Düften haben. Baldrian empfand keiner unserer Forscher als besonders wohlduftend. Ob sich damit wirklich Katzen anlocken lassen? Wir probieren es aus und haben einen so genannten Lockstock aufgestellt und mit dem Baldrian getränkt. Bei unserem nächsten Termin im Juli werden wir schauen, ob wir etwas anlocken konnten.

Zum Abschluss konnte noch jeder einen Wildkatzen-Pfotenabdruck mit Gips herstellen und als Andenken mit nach Hause nehmen.

Dritter Naturtagebuchtermin 2018

Am 12.05.2018 trafen wir uns bereits zum dritten Mal in diesem Jahr, um erneut der Frage nachzugehen, was ist „unbedingt schützenswert“ (unser diesjähriges Thema)? Unterhalb des Hamberg besuchten wir eine eine Wiese unt entdeckten dort verschiedene Insekten, aber vorallem viele Wildblumen und Gräser. Sauerampfer, Hahnenfuß und Wiesen-Salbei waren nur einige der Fundstücke. Wir lernten, dass es bei der Bestimmung von Pflanzen wichtig ist, die gesamte Pflanze zu sammeln. Denn es gibt immer wieder Pflanzen, bei denen beispielsweise die Blüten sehr ähnlich sind, aber die Blätter oder die Stengel eine Unterscheidung erlauben. Dies konnten wir gut an Wiesen-Knautie und Wald-Knautie nachvollziehen.
Wir zeichnen Wildblumen
Lavendel und Wald-Knautie

Erste Pflanzentauschbörse – ein voller Erfolg!

Sowohl die OrganisatorInnen des Naturgarten e. V. als auch der BUND Ortsverband waren vergangenen Samstag gegen 12:00 Uhr noch nicht sicher, wie die erste Pflanzentauschbörse in Maulbronn ankommen würde. Erleichterung stellte sich ein, als kurz vor dem offiziellen Beginn bereits einige Besucher und Besucherinnen kamen. Dabei sollte es jedoch nicht bleiben. Stetig kamen neue Pflanzeninteressierte bei hervorragendem Wetter vorbei, um Pflanzen zu tauschen, oder sich zu Themen rund um naturnahe Gärten zu informieren. Schön zu sehen war, dass sich Gespräche nicht nur zwischen den Besuchern und den Veranstaltern entwickelten, sondern auch zwischen den Besuchern selbst. Und dabei kamen nicht nur Maulbronner, sondern auch viele Besucher aus der näheren oder weiteren Nachbarschaft, wie z. B. Bietigheim. Ob es am tollem Wetter, den interessanten Gesprächen, der Verpflegung oder einfach an allem zusammen lag, dass die Eine oder der Andere länger blieb als geplant, lässt sich nicht mehr sagen. Auf jeden Fall haben wir viele Anregungen und Ideen für ein „nächstes Mal“ gesammelt.

Zweiter Naturtagebuchtermin 2018

Wunderbares Wetter begleitete die Naturtagebuch-Forscher bei ihrem zweiten Termin am 21.04.2018 an den Hohenackersee. Wir wollten prüfen, was sich bei den Amphibien getan hat. Beim Ersten Termin fanden wir viel Frosch-Laich. Bereits auf dem Weg zum Hohenackersee konnten wir einen Laubfrosch entdecken. Zu dieser Entdeckung kamen auch ein Spring- und ein Grasfrosch hinzu. Die Teichfrösche waren an diesem Tag sehr agil und nur kurz zu sehen, bevor sie ins Wasser sprangen. Bei einem Spiel versuchten wir es dem Springfrosch gleich zu tun. Aber bei aller Anstrengung schaffte es doch keine(r) einen Sprung von der 7fachen Körperlänge auszuführen.